Wings for Life ist eine gemeinnützige, staatlich anerkannte Stiftung für Rückenmarksforschung. Unser Ziel: eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.

Dazu fördern wir mit Hilfe von Spendengeldern weltweit aussichtsreiche Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung des verletzten Rückenmarks. Denn die Wissenschaft ist sich einig: Verletzte Nervenzellen sind zur Regeneration fähig.

Die treibenden Kräfte hinter Wings for Life sind der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz. Ein tragischer Unfall von Kinigadners Sohn Hannes im Jahr 2003, der eine hohe Querschnittslähmung zur Folge hatte, war der entscheidende Anstoß, die Stiftung ins Leben zu rufen.

Bewegt durch die schwerwiegende Verletzung luden Kinigadner und Mateschitz führende Wissenschaftler aus aller Welt nach Salzburg ein. Schnell wurde klar, dass entgegen der landläufigen Meinung durchaus eine berechtigte Hoffnung auf Heilung von traumatischen Querschnittslähmungen besteht. Denn bahnbrechende Entdeckungen von Prof. Dr. Sam David im Jahr 1981 und Anfang der 1990er-Jahre von Prof. Dr. Martin Schwab zeigten, dass verletzte Nervenzellen im Rückenmark nach bestimmten Behandlungen sehr wohl zur Regeneration fähig sind.

Was Kinigadner und Mateschitz schließlich zum Handeln bewegte, war die Tatsache, dass in diese Richtung nicht ausreichend weitergeforscht wurde. Querschnittslähmung zählt nicht zu den sogenannten Volkskrankheiten, millionenteure Investitionen für verhältnismäßig wenige Betroffene erscheinen oft nicht lohnend genug.

Diese Erkenntnis war der Startschuss, die private Forschungsstiftung Wings for Life zu gründen, mit dem Ziel, Heilmethoden für alle Querschnittspatienten weltweit zu finden.

WINGS for LIFE - Förderung internationaler Spitzenforschung